"Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen."

- Benjamin Franklin


Lexikon

In unserem Lexikon finden Sie Informationen zu bedeutenden Designern und Künstlern aller Stilrichtungen, sowie zu vielen Fachbegriffen, die uns in unserer täglichen Arbeit in der Werbeagentur begegnen. Viel Vergnügen beim Stöbern!



Oeffentlichkeitsarbeit

Der Begriff Public Relations wurde in den USA zuerst 1882 verwendet, die deutsche Entsprechung Öffentlichkeitsarbeit 1917. Eine mögliche Definition findet sich bei Carl Hundhausen in seinem Artikel in der Zeitschrift Die deutsche Werbung aus dem Jahre 1937: Public Relations ist die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen oder durch sichtbare Symbole für die eigene Firma, deren Produkt oder Dienstleistung eine günstige öffentliche Meinung zu schaffen. PR grenzt sich begrifflich zum einen von Propaganda und Werbung als davon unterscheidbare Typen öffentlicher Kommunikation, zum anderen auf makrosozialer Ebene von Marketing und Journalismus als verwandten Subsystemen in Wirtschaft und Publizistik, mit denen PR in wechselseitigen Austauschverhältnissen stehen, ab. Unter dem Schlagwort \'Determinationshypothese vs. Intereffikationsansatz\' fand in den 1990er Jahren eine ausführliche Beschäftigung mit dem Verhältnis von PR und Journalismus statt, 1992 ermittelte eine Studie von Lothar Rolke ein Verhältnis von Selbstdarstellung zu Fremdbeobachtung in der Medienresonanz mit ca. 70:30 als normal. Public Relations, bzw. die von einigen Autoren synonym gebrauchten Begriffe Öffentlichkeitsarbeit, Organisationskommunikation, Kommunikationsmanagement, stehen mikrosozial betrachtet für denjenigen Typ öffentlicher Kommunikation, der für eine Organisation Funktionen wie Information, Kommunikation und Persuasion erfüllt und besonders auf langfristige Ziele wie Aufbau, Erhaltung und Gestaltung konsistenter Images und
somit von Vertrauen abzielt, an einem Konsens mit den Teilöffentlichkeiten in der Umwelt der Organisation interessiert ist und so auch im Fall von Konflikten glaubwürdiges Handeln der Organisation ermöglichen soll. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Bezugsgruppen der Organisation zuteil, also etwa Bewohnern, Bürgern, Bürgerinitiativen, dem Gesetzgeber, Kapitalgebern, Kunden, Lieferanten, Medien, Mitarbeitern, usw. Instrumente des Pressesprechers oder des Spin Doctors sind z.B. Pressekonferenz, Presseerklärung, aber auch Kampagnen und Inszenierungen. Ziel ist die Einflussnahme auf das Image des Auftraggebers in der Öffentlichkeit.
Quelle: Wikipedia

Optima

Die Optima wird aus Ermangelung einer besseren Einsortierbarkeit nach DIN16518 in die Klasse der Antiqua-Varianten eingeordnet, ist aber im Grunde eine Renaissance-Antiqua - nur eben ohne Serifen. Sie wurde 1952 von Hermann Zapf für die D. Stempel AG, Frankfurt am Main entworfen und erschien 1958. Die Namensgebung fand in der Werbeabteilung Stempel AG statt, Zapf selbst findet sie zu anmaßend. Erste Skizzen für die Schrift entstanden 1950 in Florenz auf einem 1000-Lire-Schein, da Zapf kein Schreibpapier zur Hand hatte, um Inschriften in Santa Croce abzuzeichnen. Die Buchstaben basieren auf dem Prinzip des Goldenen Schnitts. Ihr ebenso filigranes wie klares Schriftbild ließ sie zu einem Erfolg im Typogeschäft werden. Sie mauserte sich insbesondere zum Liebling der Werbung -gerne verwendet, um edle Düfte und exklusive Waren an den Mann zu bringen. Auch für die Inschriften des Vietnam Veterans Memorials fand die Optima Verwendung. Darüber hinaus zählt sie zu den wenigen serifenlosen Schriften, die auch in längeren Textpassagen problemlos lesbar sind. Wie auch andere Schriftschnitte von Zapf ist die Optima hoch geschätzt, aber auch oft imitiert. In der Schriftarten-Sammlung von SoftMaker findet man sie als
Flare O801. In der Bitstream-Schriftsammlung gibt es diese legal von Zapf lizenzierte Zapf Humanist. Von Hermann Zapf selbst im Jahre 2002 überarbeitet, ist sie nun bei Linotype als Optima Nova in den sieben Strichstärken Light, Regular, Medium, Demi, Bold, Heavy und Black, jeweils mit passender Kursivschrift, und in den ersten fünf
Stärken mit Condensed-Unterreihe verfügbar. Ebenso existieren Zusatzsets für Kapitälchen und Mediävalziffern.
Quelle: Wikipedia

Outsourcing

Die seit den 1990er Jahren vor allem im angelsächsischen Raum populäre Vorgehensweise soll vor allem Geschäftsprozesse rationalisieren,
Prozesskomplexität reduzieren, Management-Kapazitäten freisetzen, das Unternehmen flexibilisieren und auf das Kerngeschäft fokussieren (\'Do what you
can do best - outsource the rest\'). Teure oder selbst nicht effizient ausführbare Aufgaben, die neben dem Kerngeschäft liegen, gibt das Unternehmen an
spezialisierte Dienstleister ab. Meistens wird ein Outsourcing aus Kosten- oder bilanzierungstechnischen Gründen vorgenommen (Vermeidung hoher
Investitionen und Mittelbindung, Verbesserung von Kreditratings etc.). Eine aktuelle Form der Kostensenkung ist das sogenannte Offshore-Outsourcing
(siehe unten). Die Auslagerung kann auch Qualitäts-, Sicherheits- und Knowhow- Gründe haben, oder aus einem schnellen Wachstum des Unternehmens
resultieren. Outsourcing ist dann eine Make-or-buy-Entscheidung. Beispielsweise wird der Betrieb der IT-Infrastruktur oft an kompetente IT-Dienstleister
übertragen.
Quelle: Wikipedia