"Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen."

- Benjamin Franklin


Lexikon

In unserem Lexikon finden Sie Informationen zu bedeutenden Designern und Künstlern aller Stilrichtungen, sowie zu vielen Fachbegriffen, die uns in unserer täglichen Arbeit in der Werbeagentur begegnen. Viel Vergnügen beim Stöbern!



Castelli-Ferrieri, Anna

Anna Castelli-Ferrieri wurde am 6. August 1920 in Mailand geboren. Anna Castelli hat in Mailand an der Universität studiert und promoviert. Die Architektin entwirft Gebäude für Industrie und Wirtschaft, Kirchen und Krankenhäuser. Beim Industriedesign ist Anna Castelli auf die Arbeit mit Kunstdesign spezialisiert. Einige ihrer Möbelmodelle kann man im Museum of Modern Art in New York sehen. Laut Anna Castelli-Ferrieri ist ein Gegenstand einfach geformt, gut zu handhaben, leicht und in großer Zahl zu produzieren und nicht teuer.

Castiglioni, Achille

Achille Castiglioni ist am 15. Februar 1918 in Mailand geboren. Achille hat 1944 am Polytechnikum Mailand Architektur studiert und zum Doktor promoviert. Sein Gebiet erstreckt sich in der Architektur und des Designs. Er hat Kirchen, Privathäuser und den Permanente-Turm in Mailand gebaut, hat Ausstellungsgebäude und –stände gestaltet, Möbel und technische Geräte entworfen und Austellungen, Showrooms und Schaufenster kreiert. Zusammen mit seinen Brüdern entwarf er Lampen, die geistreich, technisch ausgereift und ästhetisch makellos waren.

Colombo, Joe Cesare

Joe Cesare Colombo, geboren am 30. Juli 1930 und gestorben am 30. Juli 1971 in Mailand, hat an der Akademie der Schönen Künste Brera und am Polytechnikum in Mailand studiert. In seinem eigenen Studio, das er 1962 eröffnete, entwarf er Möbel, Lampen, Gläser, ein Küchensystem, Pfeifen, die nicht kippen, ein Kunststoffbesteck für die Fluggesellschaft Alitalia und vieles mehr.

Coray,Hans

Hans Coray wurde am 9. Juni 1906 in Wald/Schweiz geboren und verstarb am 22. November 1991 in Zürich. Er war ein Doktor der Philosophie und beschäftigte sich mit mathematisch-stereometrischen Problemen. Coray entwarf den erfolgreichen Landi-Stuhl aus Aluminium, einen Holzschalenstuhl, einen aus Drahtgitter und einen Ledersessel mit Stahlgestell.

Corporate Design

Corporate Design, auch Unternehmensoptik, bezeichnet einen Teilbereich der Corporate Identity und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen und andere) als auch das
Produktdesign. Auch die Architektur wird bei einem durchdachten Corporate Design mit einbezogen. Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter
einheitlichen Gesichtspunkten (Werbekonstanten), um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Das bedeutet zumeist, dass die Firmenfarben, ebenso wie das Firmenlogo oder ein anderes (beispielsweise geometrisches) Grundmotiv sich auf allen Kommunikationsmitteln befinden (meist auch an ähnlicher Position und in ähnlicher Anordnung). Ebenfalls Bestandteil des Corporate Designs kann eine konsequent verwendete Schriftart (Corporate Type) sein. Das Corporate Design findet oft auch bei den internen
Kommunikationsmitteln Verwendung, damit auch Angestellte sich mit der Firma identifizieren und das Image des Unternehmens nach Außen tragen. Um eine möglichst effiziente Implementierung eines Corporate Designs gewährleisten zu können, werden die einzelnen visuellen Basiselemente sowie exemplarische Anwendungen in Form eines Corporate-Design-Handbuchs dokumentiert und den Nutzern (wie Mitarbeitern, Partnern, Druckereien, Werbeagenturen) zur Verfügung gestellt.
Als Erfinder des Corporate Designs gilt Peter Behrens, der zwischen 1907 und 1914 als künstlerischer Berater für die AEG zum ersten Mal ein einheitliches Unternehmens-Erscheinungsbild eingeführt hat.
Quelle: Wikipedia

Corporate Identity

Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist die \'Persönlichkeit\' bzw. der \'Charakter\' einer Organisation, das als einheitlicher Akteur - mit quasi menschlichen Eigenschaften - handelt und wahrgenommen wird. Die Corporate Identity / Firmenpersönlichkeit repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der \'CI\' beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche \'Persönlichkeit\' zugesprochen - bzw. es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen quasi personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere - sofern vorhanden - das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.
Quelle: Wikipedia

Creative Director

Typische Aufgabengebiete eines Creative Directors in der Unterhaltungsindustrie umfassen das Erstellen von Kreativkonzepten, Evaluation und Präsentation von Entwürfen, beratende Funktion in Design-Fragen und oft die Leitung einer ganzen Grafik-Abteilung. In der Werbebranche ist er das Bindeglied zwischen dem Kunde und der Firma, in der Unterhaltungsindustrie vermittelt er zwischen Künstlern und Technikern. In jedem Fall ist er die letzte Instanz und die verantwortliche Person mit den meisten Befugnissen, wenn es um den (künstlerischen) Aspekt einer Produktion geht.
Quelle: Wikipedia