"Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen."

- Benjamin Franklin


Lexikon

In unserem Lexikon finden Sie Informationen zu bedeutenden Designern und Künstlern aller Stilrichtungen, sowie zu vielen Fachbegriffen, die uns in unserer täglichen Arbeit in der Werbeagentur begegnen. Viel Vergnügen beim Stöbern!



Bellini, Mario

Geboren am 1. Februar 1935 in Mailand, hat Mario Bellini am Mailänder Polytechnikum studiert und 1959 promoviert. Bellini ist Architekt, jedoch liegt sein Schwerpunkt auf Design. Er hat für Firmen wie Cassina und B&B Italia, Yamaha und Vitra Möbelprogramme für die Werbung und fürs Büro entworfen, sowie technische und elektrische Geräte. Zu seinen Arbeiten zählen: Showrooms für Cassina in Mailand, Interdecor in Tokio, die Gestaltung der Ausstellung „Der Schatz von San Marco in Venedig“, Büro- und Industriekomplexe in Cassano d´Adda und Mailand, ein Ausstellungskomplex im Park der Villa Erba in Cernobbio und Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten an der Villa.

Benchmark

Der Begriff Benchmark (= Maßstab) bzw. Benchmarking (= Maßstäbe setzen) bezeichnet ein formalisiertes Konzept, um Verbesserungsmöglichkeiten durch den Vergleich von Leistungsmerkmalen mehrerer vergleichbarer Objekte, Prozesse oder Programme zu finden. Der Begriff wird sowohl in den Wirtschaftswissenschaften als auch in der angewandten Informatik verwendet. Das grundsätzliche Ziel des Benchmarking ist es, die Schwächen eines Unternehmens und seiner Prozesse oder eines Computers und seiner
Programme durch Vergleich mit anderen Unternehmen, Prozessen, Computern oder Programmen aufzudecken und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Für diesen Vergleich sind entweder mindestens zwei aufeinander folgende Erhebungen von Daten durchzuführen oder Daten von mindestens zwei verschiedenen Objekten möglichst gleichzeitig zu erheben.
In den Wirtschaftswissenschaften liefert das Benchmarking eine Metrik für eine komplexe Leistung aus einer Anzahl einzelner Maße, die mit Hilfe einer Benchmarking-Studie gefunden wird. Benchmarking ist ein wiederholt eingesetzter Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsprozesse von mehreren Unternehmen oder auch die Wirkung politischer Vorgaben zu beurteilen und zu verbessern. In der angewandten Informatik ist der Benchmark eine standardisierte Metrik, nach der die komplexe Leistung zweier vergleichbarer Programme oder Computer anhand einer Anzahl einzelner Maße objektiv gemessen wird und diese nach bestimmten Kriterien verglichen und bewertet werden.
Quelle: Wikipedia

Benefit (Consumer Benefit)

Als Consumer Benefit (engl.: Verbrauchervorteil) wird im Marketing der Teil eines Werbekonzeptes bezeichnet, der dem Kunden den Nutzen des Produktes erläutert.
Das Consumer Benefit geht bewusst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ein und hebt das beworbene Produkt durch den beschriebenen Nutzen von anderen Produkten der Wettbewerber ab. Dabei wird zwischen Grundnutzen und Zusatznutzen des Produkts unterschieden, bei gleichartigen Konkurrenzprodukten wird ein Schwerpunkt auf den Zusatznutzen gelegt.
Quelle: Wikipedia

Bertoia, Harry

Harry Bartoia wurde am 23. Mai 1915 in San Lorenzo/Italien geboren und verstarb am 6. November 1978 in Bally/USA. Er studierte in Detroit Bildhauerei und Malerei an der Technischen Hochschule. Bertoia wurde 1937 Lehrer an der Detroit School of Arts and Craffts und an der Cranbrook Academy of Art. Er experimentierte mit Möbelentwürfen und kam 1950 zu Knoll International. Bertoia lehrte Malerei und Metallarbeit als man ihm anbot, für die Firma zu arbeiten. Er schuf eine Reihe von Skulpturen und neuen Formen und so entwickelten sich aus diesen Vorstufen die Formen der Drahtgitterstühle.

Bill, Max

Der Schweizer Architekt, Maler, Bildhauer und Künstler Max Bill wurde am 22. Dezember 1908 in Winterthur geboren und verstarb am 9. Dezember 1994 in Berlin. Max Bill war Mitbegründer und Rektor der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Er plante den Entwurf des „Ulmer Hockers“ und eben diese Arbeit machte ihn als Möbeldesigner bekannt. Auch wurden seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen von Galerien der Öffentlichkeit weltweit präsentiert. Seine Bilder und Plastiken zieren viele bedeutende Museen der Welt und seine Skulpturen prägen Stadtlandschaften, so z.B. die Bahnhofstraße in Zürich oder den King-David-Park in Jerusalem.

Blindtext

Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie die Lesbarkeit der verwendeten Schriftarten (Typografie) beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen. Komponisten von Liedern benutzen Blindtexte beim Komponieren von Melodien und singen diese bevor der Liedtext gedichtet wird.
Quelle: Wikipedia

Borsani, Osvaldo

Osvaldo Borsani, der in Mailand am 17. August 1911 geboren und am 18. April 1985 gestorben ist, studierte und promovierte am Mailänder Polytechnikum. Anfang der fünfziger Jahre gründete er die Firma Tecno. Die Grundsätze der Firma Tecno waren, ästhetische und funktionelle Vorraussetzungen genau zu untersuchen, mit höchster Genauigkeit zu arbeiten, Form und Funktion zu verschmelzen, die feinsten Materialien zu verwenden und bei der Einrichtung den Menschen und seinen Lebensraum zu respektieren.

Botta, Mario

Mario Botta wurde am 1.April 1943 in Mendrisio/Schweiz geboren. Nach der Dorfschule besuchte er die Realschule, die er mit fünfzehn verließ. Danach begann er eine dreijährige Lehre als Bauzeichner in einem Luganer Architekturbüro. In Mailand holte er das Abitur nach und 1964 studierte Botta in Venedig und machte dort sein Diplom. In den siebziger Jahren eröffnete er in Lugano sein erstes Büro. Sein Schwerpunkt lag bei Einfamilienhäusern und Gebäuden, die einen Kontrapunkt zur Landschaft bilden. Was einst nur Einfamilienhäuser in Tessin waren, sind mittlerweile Schulen, Musseen, Bibliotheken, Banken, Versicherungsgebäude, Kirchen und Klöster in Japan, den USA und Europa.

Brainstorming

Brainstorming ist eine von Alex Osborn erfundene und von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll. Osborn orientierte sich an der indischen Technik Prai-Barshana, die es seit etwa 400 Jahren gibt. Er benannte sie nach der Idee dieser Methode, nämlich \'using the brain to storm a problem\'.
Quelle: Wikipedia

Breuer, Marcel

Marcel Breuer wurde am 21.Mai 1902 in Pecs/Ungarn geboren und verstarb am 2.Juli 1981 in New York. Er studierte in der Tischlerei des Bauhauses und entwarf während seiner Studienzeit Möbel für ein Musterwohnhaus und war Mitinitiator einer Arbeitsgemeinschaft für Architektur. Seine ersten Stahlrohrstühle stammen aus der Zeit von 1925 bis 1928. In diesen Jahren hat er auch Häuser wie Meisterhäuser für die Bauhäuser und die Wohnung des Regisseurs Erwin Piscator ausgestattet. Seit 1937, in den Vereinigten Staaten lebend, realisierte er neben Wohnhäusern, Universitäts- und Bürobauten große exemplarische Projekte: das Unesco-Gebäude in Paris, das Kaufhaus „De Bijenkorf“ in Rotterdam, das Botschaftsgebäude der USA in Den Haag, das Whitney Museum of American Art in New York, den Sportpark in Flushing Meadows, in Frankreich das Wintersportzentrum Flaine und eine Trabantenstadt bei Bayonne, in Venezuela Ferienwohnungen und ein Büro- und Einkaufszentrum. Breuers Stil zeichnet sich in der bildhaften Schönheit sowie in höchster Gebrauchstüchtigkeit aus.

Brüning, Horst

Horst Brüning wurde am 16. November 1934 in Hamburg geboren. Brüning studierte anfangs an der Staatlichen Bauschule und dann an der Hochschule für Bildende Kunst. Er verließ die Schule als Diplomdesigner und machte sich 1967 als Designer und Architekt selbstständig. Er hat für zahlreiche Firmen Möbel, Lampen, Geräte für die Unterhaltungselektronik und Gebrauchsgegenstände für den Alltag entworfen. Daneben baut er in Deutschland und Kanada und hat das Berliner Privathaus des Architekten Erich Mendelsohn restauriert. Seit 1969 lehrt Brüning Industrielehre an der Fachhochschule Dramstadt.